Twitter Facebook Instagram Youtube Xing RSS
inform ukh
Datum: Kategorie(n): Leistungen UKH · Versicherungsschutz · Drucken

Wertvolle Netzwerke: Über Werte und respektvolles Miteinander

Netzwerke sind Strukturen, die durch Verbindungen miteinander in Beziehung stehen. „Networking“ bedeutet in der Geschäftswelt: sich austauschen, gemeinsam Lösungen finden, statt allein Probleme zu wälzen, Feedback und Zugang zu Spezialwissen erhalten und so sein Fachwissen und vielleicht sogar seinen Horizont erweitern. Genau diese Anforderungen erfüllt das Netzwerk „Unfallkasse und Bürgermeister*innen“. Warum das so ist, zeigt unsere neue Serie: „Wertvolle Netzwerke – Sicher. Gesund. Miteinander.“ In jeder Ausgabe stellen wir Netzwerker vor.

Der parteilose Bürgermeister Markus Röder konnte sich am 15. Juli 2012 gegen vier weitere Kandidaten im ersten Wahlgang durchsetzen und trat das Amt am 1. November 2012 an. In seinem Vor-Bürgermeisterleben bekleidete der heute fünfundvierzigjährige Diplom-Betriebswirt u. a. die Position des Bereichsleiters für Controlling und IT in einem Frankfurter Wirtschaftsunternehmen. Markus Röder ist verheiratet und Vater eines siebenjährigen Zwillingspärchens. Die Familie und die tiefe Verbundenheit mit seiner Heimatregion machten es ihm leicht, Frankfurt den Rücken zu kehren und sich zu seinen Wurzeln zu bekennen: Er ist im Ortsteil Elters aufgewachsen und kennt Hofbieber und seine Eigenheiten von klein auf. Der Bürgermeister ist stark mit der Natur verbunden, die hier reichlich vorhanden ist, und vertritt die Überzeugung, dass die Work-Life-Balance hier auch für einen fast rund um die Uhr arbeitenden Bürgermeister völlig ausgewogen ist. Zu seinen Hobbys – er lief Halbmarathon – kommt er fast gar nicht mehr, weil „er noch so viel zu entscheiden hat“. Für ein Hobby nimmt Markus Röder sich aber immer die Zeit: Als aktives Mitglied der Trachtenkapelle Elters/Rhön ist er regelmäßig als Bariton- bzw. Tenorhornbläser und auch als Sänger im Einsatz.

Hofbieber in der Nähe von Fulda hat fast 6.300 Einwohner in 16 Ortsteilen und liegt inmitten der herrlichen Rhön. Die höchste Erhebung der Gemeinde Hofbieber ist mit 835 Metern die Milseburg. Geschichten und Sagen ranken sich um diesen Berg, auf dessen Gipfel eine kleine Kirche steht, die seit Jahrhunderten Ziel von Wallfahrern aus der gesamten Rhön ist. Bürgermeister Röder war mit dem Ziel in Hofbieber angetreten, zunächst vorhandene Defizite abzuarbeiten, u. a. die Haushaltskonsolidierung anzugehen sowie die eher schlechte Stimmung zu wandeln, die innerhalb der Gemeinde um sich gegriffen hatte. Danach wollte er sich mit Überzeugungsarbeit an Neues wagen, z. B. das Rathaus digital aufzustellen und Prozesse zu analysieren, umzustrukturieren und Transparenz und Nachhaltigkeit als Grundsätze der Verwaltungsarbeit zu implementieren. Stichpunkte dazu sind Glasfaserausstattung, flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und die Unterstützung junger Eltern, um diesen den Spagat zwischen Familie und Beruf zu erleichtern. Und während seiner Amtszeit wurden nebenbei bereits ein Seniorenheim, eine Rettungswache und ein Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht.

Markus Röder: „Für mich ist innerhalb der Gemeinde das Gefühl der Gemeinsamkeit sehr wichtig, dieses ‚Wir ziehen alle an einem Strang‘. Diese Verbundenheit war in den letzten Jahren verloren gegangen. Ich möchte für die Bürgerinnen und Bürger identitätsstiftend wirken und mit gutem Beispiel vorangehen. Man erwartet mich auf Veranstaltungen, Urlaub hin oder her, und ich nehme diese Verpflichtungen gern an, fast rund um die Uhr und sieben Tage die Woche. Auch bemühe ich mich um die Nähe zum Bürger und um Verständnis für alle Anliegen und Sorgen. Ich bin von hier, man kennt sich doch. Und fast alle merken inzwischen, dass wir auf einem guten Weg sind.“

 

inform Ausgabe 3/2017

Wertvolle Netzwerke – Sicher. Gesund. Miteinander

„Die UKH ist eine tolle Institution, die uns bei sehr vielen Fragen weiterhilft. Unsere Zusammenarbeit ist von Vertrauen, Verbindlichkeit und Kommunikation geprägt. Die „Produkte“ der UKH – Präventionsangebote, Versicherungsschutz für Ehrenamtliche und Leistungen im Ernstfall – sind hervorragend. Das Preis-Leistungsverhältnis passt. Ich bin froh, dass es die UKH gibt.

Die Werte, nach denen ich lebe und arbeite, sind dieselben wie die der UKH: Vertrauen, Einfühlung, Respekt, Toleranz und Solidarität sind die Grundlagen jedes Zusammenlebens und Zusammenarbeitens. Dazu gibt es meiner Meinung nach nichts weiter zu sagen.“ 

Markus Röder, aktives Mitglied der Trachtenkapelle Elters/Rhön

Bilder: Jürgen Kornaker für Unfallkasse Hessen

Autor/Interviewer: Sabine Longerich, E-Mail: s.longerich@ukh.de