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Datum: Kategorie(n): Sicherheit · Gesundheit · Drucken

Das Regionalbüro der Unfallkasse Hessen feiert Jubiläum

Am 1. Februar 1999 war es so weit: Das Regionalbüro Nordhessen der Unfallkasse Hessen wurde in Kassel eröffnet. Ende Mai 2019 wurde dieses Ereignis im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit den Mitgliedern der Selbstverwaltung, Mitarbeiter*innen und einigen Gästen gefeiert – Anlass für einen kleinen Rückblick.

Indirekter Auslöser für die Gründung des Regionalbüros war die Fusion des Gemeindeunfallversicherungsverbands, der Hessischen Ausführungsbehörde und der Eigenunfallversicherung der Stadt Frankfurt zur Unfallkasse Hessen zum 1. Januar 1998. Alle drei Unfallversicherungsträger waren in der Prävention von Unfällen, Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren unterschiedlich organisiert, sodass die erste Aufgabe der vereinigten Präventionsabteilung darin bestand, ein Konzept für eine flächendeckende, gleichartige und kundennahe Prävention in ganz Hessen zu entwickeln, das auch eine Regionalisierung vorsah.

Gute Gründe für Regionalisierung

Hessen hat als lang gezogenes Flächenland mit dem Rhein-Main-Gebiet und dem Großraum Kassel zwei Zentren. Bis zur Gründung des Regionalbüros wurden alle Einrichtungen von Frankfurt aus betreut. Eine ortsnahe Betreuung mit dem Angebot kurzfristiger Beratungen war kaum möglich. Der Standort in Nordhessen war finanziell und fachlich gut begründet.

Das Regionalbüro wurde zum 1. Februar 1999 mit zunächst drei Aufsichtspersonen im Rathaus Kassel eröffnet. In den Folgejahren kamen vier weitere Aufsichtspersonen und zwei Assistenzkräfte hinzu. Die ersten Büroräume wurden bald zu eng und das Regionalbüro zog 2002 zum ersten Mal um.

Die Mitarbeiter*innen unter Leitung von Dr. Gerlinde Brunke wurden schnell zu wichtigen Ansprechpartnern in Sachen Sicherheit und Gesundheit für unsere Mitgliedsunternehmen in Nordhessen.

Im Jahr 2011 stand erneut ein Umzug in die heutigen Räume in der Wilhelmshöher Allee 268 in Kassel – schräg gegenüber dem ICE-Bahnhof – an. Aktuell sind dort sieben Aufsichtspersonen und zwei Assistenzkräfte tätig.

In einer Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen des Regionalbüros waren sich die Mitglieder der Selbstverwaltung, die Beschäftigten und Gäste aus den Mitgliedsbetrieben einig: Wenn es das Regionalbüro Nordhessen nicht schon gäbe, müsste man es erfinden!

 

inform Ausgabe 3/2019

Anlässlich der Jubiläumsfeier erhielt der langjährige Vorsitzende der Vertreterversammlung der UKH, Uwe Brückmann (links), seine Abschiedsurkunde aus den Händen von Eugenio Muñoz del Rio.

Die Mitarbeiter*innen des Regionalbüros Nordhessen, rechts Leiterin Dr. Gerlinde Brunke. Vorn Mitte: stellv. Geschäftsführer Michael Sauer

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Autor/Interviewer: Dr. Torsten Kunz, E-Mail: t.kunz@ukh.de