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Glossar

Unfallanzeige und Aufbewahrungsfrist

Bei einer Arbeitsunfähigkeit von länger als drei Tagen nach einem Arbeitsunfall bzw. einem Wegeunfall oder einem Unfall mit Todesfolge muss eine Meldung an die Berufsgenossenschaft/Unfallkasse erfolgen.
Beschreibung

Unfallanzeige

Bei einer Arbeitsunfähigkeit von länger als drei Tagen nach einem Arbeitsunfall bzw. einem Wegeunfall oder einem Unfall mit Todesfolge muss eine Meldung an die Berufsgenossenschaft/Unfallkasse erfolgen. Die Anzeige eines Unfalles richtet sich nach den Vorschriften der Unfallversicherungsanzeigenverordnung (UVAV), die am 01.08.2002 in Kraft getreten ist.

Jede Erste-Hilfe-Leistung an Beschäftigten ist im Verbandbuch einzutragen/zu dokumentieren. Das Verbandbuch hat eine Aufbewahrungsfrist von 5 Jahren.

Die Pflicht zur Anzeige eines Arbeitsunfalles ergibt sich aus § 193 SGB VII.

Aufbewahrungsfrist der Unfallanzeige beim Arbeitgeber

Die Unfallanzeige ist vom Arbeitgeber für fünf Jahre aufzubewahren. Das ergibt sich aus § 24 der Unfallverhütungsvorschrift BGV A 1. Wie lange Unfallanzeigen bei der Unfallkasse Hessen aufbewahrt werden, ist derzeit noch nicht entschieden. Zurzeit werden sie jedoch deutlich länger aufbewahrt, auch wenn es nicht erforderlich ist.