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Datum: Kategorie(n): Leistungen UKH · Versicherungsschutz · Versicherungsschutz · Unternehmen · Landesbetriebe · Kommunale Betriebe · Drucken

Das Verletztengeld der UKH

Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
hat eine wichtige Funktion bei der Unterstützung unserer Rehabilitationsmaßnahmen. Es soll das ausfallende Einkommen ausgleichen und den Lebensunterhalt der Versicherten und ihrer Angehörigen sicherstellen. So können sich die Betroffenen voll auf ihre Reha konzentrieren und müssen sich zumindest keine Sorgen ums Finanzielle machen.

Bei Arbeitsunfähigkeit durch Ein Arbeitsunfall ist ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt.
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Arbeitsunfall
oder Berufskrankheit und während der Dauer der medizinischen Rehabilitation zahlt die Unfallkasse nach Ablauf der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
. Dieses wird zwar in der Regel über die Krankenkassen ausgezahlt, ist aber eine originäre Leistung der Unfallkasse Hessen.

Entgeltbezug vor der Arbeitsunfähigkeit

Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
wird gezahlt, wenn der Versicherte unmittelbar vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Arbeitsentgelt sind alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung.
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Arbeitsentgelt
oder eine andere daran anknüpfende Sozialleistung (z. B. Krankengeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld) hatte. Denn es sollen nur solche Versicherte die Leistung erhalten, die zum Kreis der Erwerbstätigen gehören und ihren Lebensunterhalt vor Eintritt der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit aus einer Erwerbstätigkeit, aus Arbeitseinkommen oder einer der oben genannten Sozialleistungen bestritten haben. Es kommt aber nicht auf den taggenauen zeitlichen Anschluss an.

Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen

Soweit das Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
nach dem Arbeitsentgelt sind alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung.
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Arbeitsentgelt
aus einer krankenversicherungspflichtigen Beschä‡ftigung festzustellen ist, wird es von der jeweiligen Krankenkasse berechnet und gezahlt. Die Beauft‡ragung der gesetzlichen Krankenkasse durch die UKH mit der Auszahlung des Verletztengeldes nutzt Synergien. Denn im Gegensatz zu den Unfallversicherungsträgern sind den Krankenkassen als Einzugsstelle für die Sozialversicherungsbeiträge die Entgeltdaten der Beschäft‡igten bereits bekannt.

Das Verfahren

Die Abwicklung der Verletztengeldzahlung ist denkbar einfach. Die Krankenkasse wird ebenso wie die UKH vom Durchgangsärzte sind Ärzte, die als solche von den Landesverbänden der DGUV zugelassen sind. § 24 Durchgangsarztverfahren; § 27; Aufgaben des Durchgangsarztes
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Durchgangsarzt
über das Vorliegen eines Arbeitsunfalls informiert. Nach Ablauf der Lohnfortzahlung stellt der Durchgangsärzte sind Ärzte, die als solche von den Landesverbänden der DGUV zugelassen sind. § 24 Durchgangsarztverfahren; § 27; Aufgaben des Durchgangsarztes
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Durchgangsarzt
dem Versicherten einen sogenannten Auszahlschein aus. Dieser muss dann vom Versicherten bei seiner Krankenkasse eingereicht werden. Die Auszahlung des Verletztengeldes durch die Krankenkasse erfolgt dann meist im monatlichen Turnus.

Höhe des Verletztengeldes

Während das Krankengeld in der gesetzlichen Krankenversicherung 70 Prozent des entgangenen regelmäßigen Bruttoentgelts ausmacht, beträgt das Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
80 Prozent des Regelentgelts. Es darf aber nicht höher sein als das Nettoarbeitsentgelt. Davon abgezogen werden dann noch die Beitragsanteile zur Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
auch für Schüler und Eltern

Auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende erhalten Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
, wenn sie bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit einer bezahlten Beschäft‡igung nachgegangen sind. Berufstätige Eltern erhalten für eine begrenzte Zeit Kinderpflege-Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
,

  • wenn es nach ärztlicher Bescheinigung erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres verletzten Kindes der Arbeit fernbleiben,
  • wenn eine andere im Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und
  • wenn das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Beginn und Ende des Verletztengeldes

Das Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
ist von dem Tag an zu zahlen, ab dem die Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt wird. Wegen der vorrangigen Lohn- oder Gehaltsfortzahlung beginnt die Zahlung des Verletztengeldes in der Regel erst mit der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit. Die Zahlungen enden mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit, grundsätzlich spätestens mit Ablauf der 78. Woche. Während einer betrieblichen Belastungserprobung nach Ende der Reha besteht in der Regel auch noch Anspruch auf Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
.

Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
für Selbständige

Besondere Regelungen sieht das Gesetz für Unternehmer vor. Bei Personen, die bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit Arbeitseinkommen aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben, ist der Berechnung des Verletztengeldes der 360. Teil des im Kalenderjahr vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erzielten Arbeitseinkommens zugrundezulegen. Dieses ist in der Regel mit dem Einkommensteuerbescheid nachzuweisen.

Am Beginn eines Kalenderjahres liegt der Steuerbescheid o‡ft noch nicht vor. Um zu vermeiden, dass es dadurch zu Verzögerungen bei der Auszahlung des Verletztengeldes kommt, hat die UKH in ihrer Satzung ein tägliches Mindest-Nettoarbeitseinkommen festgelegt. Dieses ist dann auf jeden Fall zu zahlen und beträgt im Jahr 2015 täglich 70,88 Euro.



inform Ausgabe 2/2015

Verletztengeld ist grundsätzlich steuerfrei, aber ...

die UKH ist verpflichtet, Entgeltersatzleistungen dem zuständigen Finanzamt zu melden. Denn das Verletztengelt wird bei der Ermittlung des für das Einkommen maßgeblichen Steuersatzes (Progression) berücksichtigt (§32 b Abs. 3 EstG). Bei der Auszahlung durch die Krankenkasse übernimmt diese auch die entsprechende Datenübermittlung an die Finanzämter. Dies gilt übrigens auch für die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge.

Unterstützung bei verweigerter Entgeltfortzahlung

Verweigert der Arbeitgeber nach einem Versicherungsfall die Fortzahlung des Arbeitsentgelts, zahlen wir zunächst Wenn jemand durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrank­heit arbeitsunfähig ist, dann übernimmt die Unfallkasse Hessen die finanzielle Versorgung und zahlt Verletztengeld (§§ 45 ff SGB VII).
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Verletztengeld
. Wir prüfen aber in diesen Fällen, ob die Verweigerung durch den Arbeitgeber rechtens ist. Verweigert der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung zu Unrecht, geht der Anspruch des Versicherten gegen den Arbeitgeber in Höhe des Verletztengeldes auf uns über. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich der Versicherte wegen seines Anspruchs auf Entgeltfortzahlung nicht erst mit seinem Arbeitgeber auseinandersetzen muss und ohne Einkommen ist. Er bekommt auf jeden Fall sofort sein Geld.

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Autor/Interviewer: Thiemo Gartz (069 29972-302), E-Mail: t.gartz@ukh.de