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Datum: Kategorie(n): Erste Hilfe/Schulsanitätsdienst · Leistungen UKH · Ehrenamt · Drucken

Ehrenamt in Hessen: Notfallsanitäterin in Ausbildung

Anna-Lena Beuter ist Notfallsanitäterin in Ausbildung beim Malteser Hilfsdienst Rauschenberg-Albshausen. Sie ist ehrenamtlich aktiv als Rettungssanitäterin bei den Maltesern in Gießen. Anna-Lena macht ihr Hobby zum Beruf …

„Meine ‚Helfer-Karriere‘ fing eigentlich schon in der Schule an: Ich war Mitglied des Schulsanitätsdienstes am Gymnasium Philippinum in Marburg, belegte dort u. a. den Bio-Leistungskurs und möchte später Medizin studieren. Der Ausbilder für uns Schulsanitäter ermunterte mich früh, nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei den Maltesern zu absolvieren, um ins Thema ‚Hilfeleistung‘ reinzuschnuppern und um zu schauen, ob der Bereich überhaupt etwas für mich ist.

Und ich hatte tatsächlich von Anfang an Spaß daran, die unterschiedlichsten Menschen kennenzulernen und ihnen bei Bedarf und auch im Notfall zu helfen.

Der Übergang vom FSJ ins Ehrenamt war eigentlich fließend. Wir Ehrenamtler werden als Teams auf verschiedenen Veranstaltungen eingesetzt, z. B. bei Sportevents oder bei Festivals. Dabei gibt es meist nur kleinere Blessuren oder, wetterabhängig, auch Kreislaufprobleme zu verarzten. Hin und wieder veranlassen wir auch, dass Patienten mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus befördert werden. Meist helfen aber ein Pflaster, ein Kühlpack und ein tröstendes Gespräch, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Trotzdem sind wir immer auf alle möglichen Situationen vorbereitet, um im Ernstfall schnell helfen zu können.

Ich finde es sehr wichtig, dass junge Menschen sich in Hilfsorganisationen engagieren. Jede Hand wird dringend gebraucht, und für jeden gibt es die passende Aufgabe.

Für mich ist das Ehrenamt ein Gewinn fürs Leben: Ich lerne Teamarbeit, Einfühlung, Kommunikation, Führung und viele weitere Eigenschaften, die mich auch außerhalb meines Ehrenamts weiterbringen. Man kann als Praktikant oder FSJler leicht ins Thema reinschnuppern und sich erst endgültig dafür oder dagegen entscheiden, wenn man sich ganz sicher ist. Ich mache mein Ehrenamt jetzt zum Beruf – mit der dreijährigen Ausbildung zur Notfallsanitäterin. Danach sehen wir weiter.“

Weitere Infos erhalten Sie unter www.malteser-giessen.de

 

inform Ausgabe 3/2016

Anna-Lena Beuter macht ihr Ehrenamt zum Beruf.

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