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Datum: Kategorie(n): Sicherheit · Gesundheit · Schule · Erste Hilfe/Schulsanitätsdienst · Versicherungsschutz · Drucken

Schulsanitäterinnen leisten kompetente und schnelle Hilfe

Aufgeschlagene Knie in der Pause, verknackster Knöchel im Sportunterricht oder Panikanfall vor der größten Klausur des Jahres: Wir Schulsanitäterinnen der Marienschule in Fulda sind zuverlässig zur Stelle und helfen, wo wir können. 

Seit einigen Jahren haben wir an unserer Schule einen gut funktionierenden Sanitätsdienst. Immer wieder erleben unsere aktiven Schulsanitäterinnen aus den Jahrgangsstufen neun bis zwölf Situationen, die sie neue Perspektiven gewinnen lassen. Wir sind zurzeit ein Team aus ca. 42 Sanitäterinnen (weitere 21 sind in Ausbildung) und einem Sanitätsbeauftragten.

Die Ausbildung

Ausgebildet werden wir durch den Malteser Hilfsdienst. Ab der neunten Klasse ist es möglich, sich zur Schulsanitäterin ausbilden zu lassen. An mehreren Tagen lernen wir die wichtigsten Dinge in Sachen Erster Hilfe, Verhalten in Gefahrensituationen und Betreuung von verletzten und kranken Personen. Nach abgeschlossener und bestandener Prüfung sind wir einsatzbereite Schulsanitäterinnen. Ein bis drei Mal im Halbjahr haben wir eine Woche Sanitätsdienst und sind damit für die Versorgung und Betreuung verletzter Schülerinnen, Lehrer*innen sowie Mitarbeiter*innen zuständig. Die diensthabenden Sanitäterinnen sind mit einer Notfalltasche und einem Handy ausgerüstet.

Wir sind sehr gefragt!

Zwischen Kopf- und Bauchschmerzen, Schürfwunden vom Spielen auf dem Pausenhof und diversen Sportverletzungen kommt es jedoch – öfter als man denkt – zu wirklich ernsthaften Notfallsituationen, bei denen unsere Präsenz und unser Handeln als Ersthelferinnen sehr gefragt sind. Die Versorgung und Betreuung findet je nach Unfallort und Grad der Verletzung direkt vor Ort oder in unserem Sanitätsraum statt. Durch unsere kompakte Einsatzausrüstung ist uns eine kompetente Erstversorgung am Einsatzort immer sehr einfach möglich. Außerdem haben wir mehrfach Extradienste außerhalb der Schulzeit oder am Wochenende, da auf großen Schulveranstaltungen, wie dem Schulfest, der Verabschiedung der Abiturientinnen und Theateraufführungen, ebenfalls viel Wert auf Sicherheit und im Fall der Fälle auf die Erstversorgung gelegt wird.

Organisation und Teamarbeit sind das A und O

Organisiert und koordiniert wird unser Schulsanitätsdienst von unserem Leitungsteam und dem zuständigen Lehrer Daniel Krimmel, sowie zurzeit zusätzlich von der Referendarin Veronika Klement. Gemeinsam überprüft das Team regelmäßig unsere Ausrüstung, plant mit unseren Lehrern die Extradienste und den regulären Dienstplan und kümmert sich um anfallende Aufgaben und Probleme.

Neben den Diensten haben wir häufig Fortbildungen zu den verschiedensten medizinischen Themen und besuchen die RettMobil oder bspw. das Krankenhaus und den Standort des Rettungshubschraubers, so dass wir als Gruppe auch außerdienstlich und außerschulisch zusammenwachsen. Dies wird außerdem durch unser Patensystem unterstützt, da alle neuen Schulsanitäterinnen eine Patin zugeordnet bekommen, die sie in den ersten Dienstphasen unterstützt und beratend zur Seite steht. Auffällig ist, dass einige von uns später in die medizinische Richtung oder direkt in den Rettungsdienst wollen, deswegen ist der Schulsanitätsdienst eine gute Möglichkeit, um den Berufswunsch schon zur Schulzeit ein bisschen aufleben zu lassen.

Man lernt fürs Leben

Die Arbeit im Schulsanitätsdienst macht sehr viel Freude und ist eine gute Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. Man lernt wichtige Dinge fürs Leben, da neben den medizinischen Grundkenntnissen auch Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gestärkt werden. 

 

inform Ausgabe 4/2016

Rund 20 Schulsanitäterinnen sorgen für kompetente und schnelle Hilfe im Ernstfall.

Datum: Kategorie(n): Sicherheit · Gesundheit · Schule · Erste Hilfe/Schulsanitätsdienst · Versicherungsschutz · Drucken
Autor/Interviewer: Sophie Heid (Schulsanitäterin, E-Phase) und Daniel Krimmel (Sanitätsbeauftragter),