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Wertvolle Netzwerke verbinden

Netzwerke sind Strukturen, die durch Verbindungen miteinander in Beziehung stehen. „Networking“ bedeutet in der Geschäftswelt: sich austauschen, gemeinsam Lösungen finden, statt allein Probleme zu wälzen, Feedback und Zugang zu Spezialwissen zu erhalten und so sein Fachwissen und vielleicht sogar seinen Horizont zu erweitern. Genau diese Anforderungen erfüllt das Netzwerk „Unfallkasse und Bürgermeister*innen“. Warum das so ist, zeigt unsere neue Serie: „Wertvolle Netzwerke – Sicher. Gesund. Miteinander.“ In jeder Ausgabe stellen wir ab jetzt Netzwerker vor.

Thorsten Vaupel ist seit dem 21. Mai 2016 Bürgermeister der Gemeinde Frielendorf. Der staatlich anerkannte Luftkurort im Schwalm-Eder-Kreis hat ca. 7.500 Einwohner*innen und 16 Ortsteile. Ein wichtiges wirtschaftliches Standbein ist der Tourismus. Frielendorf verfügt über knapp 1.000 Gästebetten und mit der Erlebniswelt Silbersee liegt ein abwechslungsreiches Naherholungsgebiet direkt im Herzen der ehemaligen Bergbaugemeinde. Bürgermeister Thorsten Vaupel: „Wir haben den wohl spannendsten Quadratkilometer Hessens zu bieten!“

Vor seiner Wahl arbeitete Thorsten Vaupel langjährig als Personalleiter im Bereich der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung und ist daher mit Führungsstrukturen und Prozessen im öffentlichen Dienst bestens vertraut. Seine Erfahrung als Führungskraft und die Tatsache, dass er in Frielendorf geboren und aufgewachsen ist, kommen dem Diplom-Verwaltungswirt in seinem Amt als Bürgermeister zugute. Der Sechsundvierzigjährige hat klare Vorstellungen und setzt diese in enger Abstimmung mit allen Fraktionen um: So wurde das Rathaus zum Mittelpunkt und zur Begegnungsstätte – ein offenes Haus, in dem der Bürgermeister jederzeit ansprechbar ist. Um Arbeitsabläufe zu verbessern, setzt der Verwaltungschef auf den Einsatz neuer Medien. Eine eigene App soll zukünftig den direkten Kontakt ins Rathaus ermöglichen. Thorsten Vaupels Vision lautet: eine bürgernahe Verwaltung, moderne Kommunikationsmittel, effizienter Einsatz finanzieller Mittel und Ressourcen.

Wertvolle Netzwerke – Sicher. Gesund. Miteinander.

„Die Absicherung durch die UKH im Beruf, aber gerade auch im Ehrenamt, wird oft verkannt. Besonders in meiner Funktion als Bürgermeister und damit oberster Arbeitsschützer von Frielendorf gibt mir die UKH ein gutes Gefühl von Schutz und Sicherheit. Die Präventions- und Beratungsangebote nehmen wir dankbar an. Ich scheue mich auch nicht, mich jederzeit mit Fragen und Problemen an meine Ansprechpartner zu wenden.

Die Werte, nach denen ich lebe und arbeite, definiere ich folgendermaßen: Ich appelliere an die Solidarität meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger, an ihre Toleranz gegenüber Schwächeren und Andersdenkenden. Vertrauen zueinander und Respekt voreinander sollten unser menschliches Handeln bestimmen. Ich jedenfalls will dabei mit gutem Beispiel vorangehen.“

Bei der Sicherung und Optimierung von Frielendorfs Infrastruktur sieht Thorsten Vaupel drei Schwerpunkte: die transparente Arbeit des Rathauses, Beteiligung und Mitnahme der Bürgerinnen und Bürger sowie den ständigen Austausch mit allen Fraktionen. Vor diesem Hintergrund werden Geschäftsprozesse auf den Prüfstand gestellt.

Wichtig ist dem Familienmenschen die gemeinsame Zeit mit Ehefrau Isabelle und den Töchtern Amelie Aurora und Jolina-Fabienne. Hier findet er Rückhalt und Unterstützung. Großen Stellenwert hat für den Bürgermeister aber auch das persönliche Engagement im Ehrenamt. Seit drei Jahren ist er aktiver Feuerwehrmann und als Atemschutzgeräteträger und Maschinist Feuer und Flamme für die Freiwillige Feuerwehr. „Kameradschaft, Verlässlichkeit und Vertrauen zeichnen die Feuerwehr aus. Diese Werte bilden auch die Grundlage für meine Arbeit als Bürgermeister“, betont er.

Thorsten Vaupel weiter: „Gute Politik besteht aus Kompromissen. Das Beste für die Kommune zu erreichen, geht nur fraktionsübergreifend, gemeinsam und mit größtmöglicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Wir dürfen keine Denkmäler zulasten folgender Generationen bauen, sondern müssen nachhaltige, wirkungsvolle, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Projekte umsetzen. Dazu gehört u. a. eine größere Unabhängigkeit von Energieversorgern mithilfe von Solarstrom, Blockheizkraftwerken und Elektrofahrzeugen. Hier sind wir schon auf einem sehr guten Weg.“

 

inform Ausgabe 2/2017

"Kameradschaft, Verlässlichkeit und Vertrauen zeichnen die Feuerwehr aus. Diese Werte bilden auch die Grundlage für meine Arbeit als Bürgermeister." Thorsten Vaupel, ehrenamtlicher Feuerwehrmann

(Bilder: Jürgen Kornaker für Unfallkasse Hessen)

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Autor/Interviewer: Sabine Longerich, E-Mail: s.longerich@ukh.de