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Datum: Kategorie(n): Erste Hilfe/Schulsanitätsdienst · Schule · Wegeunfälle · Drucken

Die Schulsanitäter der Singbergschule Wölfersheim

Die Singbergschule ist eine kooperative Gesamtschule in Wölfersheim in der Wetterau. Hier lernen Schüler der Klassen fünf bis zehn in verschiedenen Schulzweigen entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen. Die Leitlinien der Schule, zum einen „Eine Schule für das Leben“ und zum anderen „Gemeinsam länger zur Schule gehen“, werden in zukunftsträchtiger Weise verbunden zum Wohle der Region und in der Verantwortung für die Kinder der Gegenwart und der Zukunft. Seit acht Jahren gibt es auch einen Schulsanitätsdienst.

Es war einmal …

Die Singbergschule wurde vor 50 Jahren als Mittelpunktschule für die Region gegründet und 1964 eingeweiht. Zielvorstellung war u. a., die Bildung auf das flache Land zu bringen und auszubauen. Dieses Ziel wurde nachhaltig erreicht!

Die Verbindung von Grundschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium in Zusammenhang mit der Förderstufe als Orientierungsform zwischen den Schulformen kann als äußerst erfolgreich angesehen werden.

„Gemeinsam länger zur Schule gehen“, lautet unser Motto damals wie heute. Das Zusammenwachsen der Gemeinden und die politische Neuorientierung in der Gebietsreform der siebziger Jahre wurden durch die Schulformen der Singbergschule unterstützt. Die Singbergschule hat seit ihrer Gründung eine Sogwirkung entfaltet. Heute nutzen Schüler aus der gesamten Region das Angebot und die verkehrs- mäßige Vernetzung der Schule.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es eine eigene Oberstufe. Wenn im Jahr 2018 der erste Abiturjahrgang die Schule verlässt, wird die Schülerzahl voraussichtlich bei insgesamt ca. 1.400 Schülern liegen.

Schulleiter Thomas Gerlach sagt über seine Schule: „Die Singbergschule zeigt sich als moderne Schule („Schule fürs Leben“) mit langer eigener Tradition und einem attraktiven Angebot im ländlichen Bereich gut für die Zukunft gerüstet!“

Der Schulsanitätsdienst

Fast täglich kommt es im Schulalltag zu kleineren Vorfällen, bei denen eine Erstversorgung notwendig wird. Zur Entlastung der Lehrkräfte und des Sekretariats existiert schon seit acht Jahren der Schulsanitätsdienst, der neben der täglichen Bereitschaft auch bei Schulveranstaltungen vertreten ist. Das zurzeit 14-köpfige SSD-Team wird von Lehrerin Nadine Gabriel, Erste-Hilfe-Ausbilderin beim Deutschen Roten Kreuz, betreut. Ihrer engagierten und kontinuierlichen Arbeit mit den Schülern ist es zu verdanken, dass schnelle Hilfe vor Ort geleistet werden kann und so manche Träne schnell getrocknet wird.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Schulsanitäter wird im Rahmen der Ganztagskurse (Wahlunterricht) angeboten und kann von Schülern und Schülerinnen ab Klasse acht gewählt werden. Während des ersten Schulhalbjahres werden die Teilnehmer in der Grundausbildung zu Ersthelfern ausgebildet und dabei auf Situationen im Schulalltag vorbereitet. Am Ende des Halbjahres legen alle eine theoretische und praktische Prüfung ab, mit deren Bestehen man als Schulsanitäter in den Bereitschaftsdienst eingesetzt wird.

Im Laufe des zweiten Schulhalbjahres finden wöchentliche Treffen statt, an denen der Einsatzplan aktualisiert wird, über Vorkommnisse im Schulalltag gesprochen, Erlebtes ausgetauscht und Erste-Hilfe-Inhalte vertieft und aufgefrischt werden.

Erste Hilfe nennt man die Erstversorgung eines Verletzten, bevor ärztliche Hilfe wirksam wird.
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Erste Hilfe
und noch vieles mehr …

Die Schulsanis sind während des ganzen Schultags sowie bei Schul- und Sportfesten im Einsatz. Sie leisten Erste Hilfe nennt man die Erstversorgung eines Verletzten, bevor ärztliche Hilfe wirksam wird.
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bei Unfällen, informieren Eltern, Lehrer und wenn nötig auch den Rettungsdienst. Wichtig dabei sind auch die gewissenhafte Dokumentation der Einsätze und die Wartung der Schulsanitätsdienstmaterialien.

Die Tätigkeiten der „Sanis“ gehen allerdings weit über die Erste Hilfe nennt man die Erstversorgung eines Verletzten, bevor ärztliche Hilfe wirksam wird.
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hinaus. So übernehmen sie viel Verantwortung für ihre Mitschüler*innen, was Wissen und Einfühlungsvermögen, aber auch Selbstbewusstsein und Teamarbeit erfordert.

In den großen Pausen ist der SSD im „Saniraum“ anzutreffen. Bei Vorkommnissen während des Unterrichts ist die Sani-Bereitschaft auf den Dienst-Handys über das Sekretariat zu erreichen. Unterstützt wird der Sanidienst vom Jugendrotkreuz Kreisverband Friedberg, in dem auch alle Schulsanis Mitglieder sind.

 

Lena Heinstadt, 15 Jahre: „Seit 2012 bin ich Schulsanitäterin, weil ich mich gerne für das Wohlergehen von anderen einsetze. Außerdem in- teressiere ich mich für Erste Hilfe nennt man die Erstversorgung eines Verletzten, bevor ärztliche Hilfe wirksam wird.
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Erste Hilfe
und möchte später einen medizinischen Beruf ausüben. Darüber hinaus kann ich meinen erworbenen Erste-Hilfe-Schein für meinen Führerschein verwenden. Wir bieten allen, die Hilfe brauchen, Unterstützung und Fürsorge und die Betroffenen sind uns immer dankbar. Beim Kreiswettbewerb des JRK Friedberg im März 2015 hat unser Sanitätsdienst am besten abgeschnitten. Nicht alle Schulen bieten einen Schulsanitätsdienst an, weshalb ich besonders stolz darauf bin, mich als Teil davon bezeichnen zu dürfen.“ Angelo Haid, 14 Jahre: „Ich bin seit diesem Schuljahr Mitglied im SSD und habe mich dazu entschieden, weil es mir Spaß macht, anderen Menschen zu helfen. Ich arbeite auch gerne im Team. Ab und zu gibt es Wettkämpfe zwischen den verschiedenen Schulsanitätsdiensten. Dort können wir unser Können unter Beweis stellen und zeigen, was wir drauf haben.“ Lucia Küchenmeister, 16 Jahre: „2012 habe ich meine Ausbildung zur Schulsanitäterin angefangen und nach einem halben Jahr mit einer Prüfung beendet. Seitdem habe ich einmal in der Woche Sanitäts-dienst und muss mich an dem jeweiligen Tag mit meinem Partner um verletzte Schüler kümmern. Meist sind das kleine Dinge, wie Kühlpacks ausgeben oder Verbände anlegen. Doch auch für den Ernstfall sind wir ausgebildet. Bei Sportevents der Schule ist unser Team auch immer vor Ort. Ich finde es ist wichtig, dass man soziale Arbeit leistet, und meiner Meinung nach macht diese Aufgabe besonders viel Spaß. Es ist schön, anderen zu helfen und etwas tun zu können, damit es ihnen besser geht. Einem selbst gibt es auch immer ein gutes Gefühl, anderen geholfen zu haben. Aber nicht nur in der Schule ist es nützlich, Schulsanitäter zu sein. Durch die Erste-Hilfe- Ausbildung weiß man auch, was außerhalb der Schule zu tun ist, wenn ein Notfall eintritt. Außerdem lernt man auch viele neue und nette Leute kennen, die die gleichen Interessen teilen.“ Jasmin Rieker, 17 Jahre: „Seit drei Jahren bin ich im SSD tätig. Ich arbeitete schon immer gerne im Team und es bereitete mir sehr viel Freude, wenn ich anderen Menschen helfen konnte. Und so war für mich direkt klar, dass ich dem Schulsanitätsdienst beitreten möchte. In unserem Saniraum sind wir in den Pausen stets vor Ort und helfen und betreuen die Kinder, die sich verletzt haben. Es ist schön zu sehen, wie man andere mit nur kleinen Hilfeleistungen wieder glücklich machen kann. In unserer Freizeit sind wir auch oft als Schulsanis tätig. Wir nehmen zum Beispiel an Wettbewerben teil, an denen wir bis jetzt immer eine super Leistung erbracht haben! Auch in Zukunft werde ich mich in diesem Bereich engagieren.“ 

 

inform Ausgabe 1/2016

Und das sagen die Schulsanis selbst:

Lena Heinstadt, 15 Jahre:

„Seit 2012 bin ich Schulsanitäterin, weil ich mich gerne für das Wohlergehen von anderen einsetze. Außerdem interessiere ich mich für Erste Hilfe nennt man die Erstversorgung eines Verletzten, bevor ärztliche Hilfe wirksam wird.
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Erste Hilfe
und möchte später einen medizinischen Beruf ausüben. Darüber hinaus kann ich meinen erworbenen Erste-Hilfe-Schein für meinen Führerschein verwenden. Wir bieten allen, die Hilfe brauchen, Unterstützung und Fürsorge und die Betroffenen sind uns immer dankbar. Beim Kreiswettbewerb des JRK Friedberg im März 2015 hat unser Sanitätsdienst am besten abgeschnitten.

Nicht alle Schulen bieten einen Schulsanitätsdienst an, weshalb ich besonders stolz darauf bin, mich als Teil davon bezeichnen zu dürfen.“

Angelo Haid, 14 Jahre:

„Ich bin seit diesem Schuljahr Mitglied im SSD und habe mich dazu entschieden, weil es mir Spaß macht, anderen Menschen zu helfen. Ich arbeite auch gerne im Team. Ab und zu gibt es Wettkämpfe zwischen den verschiedenen Schulsanitätsdiensten. Dort können wir unser Können unter Beweis stellen und zeigen, was wir drauf haben.“

Lucia Küchenmeister, 16 Jahre:

„2012 habe ich meine Ausbildung zur Schulsanitäterin angefangen und nach einem halben Jahr mit einer Prüfung beendet. Seitdem habe ich einmal in der Woche Sanitätsdienst und muss mich an dem jeweiligen Tag mit meinem Partner um verletzte Schüler kümmern. Meist sind das kleine Dinge, wie Kühlpacks ausgeben oder Verbände anlegen. Doch auch für den Ernstfall sind wir ausgebildet. Bei Sportevents der Schule ist unser Team auch immer vor Ort.

Ich finde es ist wichtig, dass man soziale Arbeit leistet, und meiner Meinung nach macht diese Aufgabe besonders viel Spaß. Es ist schön, anderen zu helfen und etwas tun zu können, damit es ihnen besser geht. Einem selbst gibt es auch immer ein gutes Gefühl, anderen geholfen zu haben. Aber nicht nur in der Schule ist es nützlich, Schulsanitäter zu sein. Durch die Erste-Hilfe- Ausbildung weiß man auch, was außerhalb der Schule zu tun ist, wenn ein Notfall eintritt. Außerdem lernt man auch viele neue und nette Leute kennen, die die gleichen Interessen teilen.“

Jasmin Rieker, 17 Jahre:

„Seit drei Jahren bin ich im SSD tätig. Ich arbeitete schon immer gerne im Team und es bereitete mir sehr viel Freude, wenn ich anderen Menschen helfen konnte. Und so war für mich direkt klar, dass ich dem Schulsanitätsdienst beitreten möchte.

In unserem Saniraum sind wir in den Pausen stets vor Ort und helfen und betreuen die Kinder, die sich verletzt haben. Es ist schön zu sehen, wie man andere mit nur kleinen Hilfeleistungen wieder glücklich machen kann.

In unserer Freizeit sind wir auch oft als Schulsanis tätig. Wir nehmen zum Beispiel an Wettbewerben teil, an denen wir bis jetzt immer eine super Leistung erbracht haben! Auch in Zukunft werde ich mich in diesem Bereich engagieren.“ 

Zur Entlastung der Lehrkräfte und des Sekretariats existiert schon seit acht Jahren der Schulsanitätsdienst.

Die Ausbildung zum Schulsanitäter wird im Rahmen der Ganztagskurse angeboten.

Die Wunden sind natürlich nur geschminkt.

Auf die Auszeichnung für die beste Leistung...

...beim Kreiswettbewerb des JRK Friedberg kann man zu Recht stolz sein.

Datum: Kategorie(n): Erste Hilfe/Schulsanitätsdienst · Schule · Wegeunfälle · Drucken
Autor/Interviewer: Nadine Gabriel, Leiterin des Schulsanitätsdienstes,