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BG Unfallklinik Frankfurt: Wirbelsäulenzentrum der höchsten Stufe

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Kandziora wurde als „Level-I-Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)“ zertifiziert. Hessenweit wurde der Klinik damit bereits im Herbst 2017 als erstem und einzigem Zentrum die höchste Stufe der Maximalversorgung bestätigt. Die BG Unfallklinik Frankfurt am Main kooperiert eng mit der Unfallkasse Hessen. Unsere Versicherten sind hier gut aufgehoben.

Unabhängige Experten bescheinigen dem Zentrum einen hervorragenden Standard bei der Patientenversorgung und eine außerordentliche Behandlungsqualität. Für die erfolgreiche Zertifizierung werden strenge Qualitätsansprüche an die Strukturen und Prozesse der Klinik gestellt. Umfangreiche Anforderungen an die Qualifikation der ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Mitarbeiter müssen dabei genauso nachgewiesen werden wie optimale medizintechnische Voraussetzungen.

Hierbei werden interdisziplinäre Zusammenarbeit, leitliniengerechte Behandlung, strukturelle Transparenz und Leistungsfähigkeit, auch anhand der Fallzahlen, geprüft und bewertet.

Darüber hinaus werden ein umfassendes operatives Behandlungsspektrum und standardisierte Behandlungspfade ebenso wie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen und nachbehandelnden Einrichtungen vorausgesetzt. Vergeben wird die Auszeichnung nur an Kliniken, die Merkmale wie eine 24-stündige Notfallversorgung, die ständige Verfügbarkeit einer Schmerztherapie und radiologischer Diagnostik sowie wissenschaftliche Aktivitäten nachweisen können.

„Die BGU Frankfurt am Main kann damit ihren Patienten ein Wirbelsäulenzentrum der höchsten Versorgungsstufe für degenerative Erkrankungen, Deformitäten, Infektionen und Verletzungen anbieten“, resümiert Prof. Frank Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie. „Eine solche Auszeichnung ist nur durch exzellente Teamarbeit möglich“, so Kandziora weiter.

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie an der BGU hat sich darüber hinaus selbst verpflichtet, alle operativen Fälle – ca. 1.500 Patienten im Jahr – in ein nationales Register einzutragen, und hat diesen Prozess bereits seit drei Jahren in die Abläufe integriert.

„Trotz des zusätzlichen Arbeitsaufwands haben wir uns damals zu diesem Schritt entschlossen, denn das Register mit der Datensammlung stellt einen besonderen Mehrwert bei der Optimierung der Patientenversorgung und Qualitätssicherung dar“, erklärt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Dr. Reinhard Hoffmann. „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung. Sie dokumentiert das hohe Versorgungsniveau, das unsere Patienten bei Diagnostik und Therapie täglich erfahren, und bestärkt uns in unserer Arbeit“, so die Geschäftsführerin der BGU Frankfurt am Main, Dr. Rafaela Korte, abschließend.

 

inform Ausgabe 4/2018

Die BG Unfallklinik gGmbH

...ist ein überregionales, unfallchirurgisches Traumazentrum im Rhein-Main-Gebiet mit 360 aufgestellten Betten. Die elf Fachabteilungen versorgen mit zahlreichen Spezialambulanzen über 10.000 stationäre und ca. 72.000 ambulante Patienten pro Jahr. Mit etwa 5.000 Notarzteinsätzen im Jahr ist der Notarztstandort der BG Unfallklinik Frankfurt am Main einer der größten in ganz Hessen. „Retten, Heilen und Rehabilitieren mit allen geeigneten Mitteln“ steht als berufsgenossenschaftliche Philosophie im Fokus der täglichen Arbeit. Hauptaufgabe ist die schnellst- und bestmögliche Versorgung unfallverletzter Patienten, insbesondere nach Arbeitsunfällen, aber auch nach Unfällen in der Freizeit oder zu Hause.

Prof. Frank Kandziora, Chefarzt des Zentrums, im Gespräch mit einer Patientin. Bild: © BGU

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Autor/Interviewer: Rita Krötz, Pressesprecherin BG Unfallklinik,