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Datum: Kategorie(n): Versicherungsschutz · Mitgliedschaft UKH · Leistungen UKH · Sicherheit · Versicherungsschutz · Drucken

Haftungsablösung: Absicherung für den Arbeitgeber

Die Haftungsablösung (der Unternehmer zahlt den Beitrag, sein Unfallversicherungsträger haftet für ihn) ist ein Grundgedanke der gesetzlichen Unfallversicherung. Unternehmer müssen wegen dieser gesetzlichen Regelung keine Schadensersatzansprüche fürchten, wenn ihre Beschäftigten einen Arbeits- oder Wegeunfälle stehen grundsätzlich unter Versicherungsschutz.
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Wegeunfall
erleiden oder an einer Berufskrankheit erkranken. Diese Grundlage sichert den sozialen Frieden und gibt den Arbeitgebern finanzielle Sicherheit.

Wir sind für Sie da!

Ganz gleich ob im Job, in der Schule oder auf dem Weg dorthin: Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Beschäftigte und andere Arbeitnehmer, Kita- und Schulkinder, Studenten, Mitarbeiter des öffentl. Dienstes, Hilfeleistende, Zeugen, Pflegepersonen
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versicherte Personen
vor den Risiken „Arbeitsunfall und Berufskrankheit“ – das ist bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Die gesetzliche Unfallversicherung schützt in besonderem Maße auch die Arbeitgeber, die bekanntermaßen ja allein für die Beiträge aufkommen. Sie ist die „Haftpflichtversicherung“ für den Unternehmer gegen Schadensersatzansprüche und Klagen bei Versicherungsfällen (Arbeit-, Wegeunfälle stehen grundsätzlich unter Versicherungsschutz.
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Wegeunfall
, Berufskrankheit) seiner Beschäftigten. Absicherung für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber – dafür steht die gesetzliche Unfallversicherung!

Wir haften für Sie!

Sie ist ein zentraler Kern der gesetzlichen Unfallversicherung: die Haftungsablösung. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Existenzsicherung von Unternehmen sowie für den sozialen Frieden. Denn mit seiner Beitragszahlung gibt der Arbeitgeber die Haftung bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
an die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ab. Und diese kümmern sich um alles, was damit zusammenhängt, damit sich der Arbeitgeber auf das konzentrieren kann, was für ihn existenziell ist: seinen Betrieb. Verletzt sich also ein Mitarbeiter im Betrieb oder erleidet eine Berufskrankheit, kommt die gesetzliche Unfallversicherung für den erlittenen Schaden auf. Der Arbeitnehmer darf den Unternehmer oder seine Kollegen in diesen Fällen – außer bei vorsätzlichem Handeln und Unfällen im allgemeinen Verkehr – nicht auf Schadensersatz verklagen. Dafür entrichten die Arbeitgeber Beiträge an die Unfall- kassen und Berufsgenossenschaften.

Auch der öffentliche Dienst profitiert!

Die Ablösung der Unternehmerhaftpflicht gilt selbstverständlich auch für die Arbeitgeber der öffentlichen Hand. Auch bei hessischen Kommunen, Landkreisen und Landesbehörden sind zivilrechtliche Klagen von verletzten oder erkrankten Arbeitnehmern gegen die Arbeitgeber ausgeschlossen, weil die UKH die umfassende Entschädigung übernimmt.

Nicht nur Eltern haften für ihre Kinder!

Vom Sandkasten an: Wir kümmern uns um eine optimale Versorgung nach Unfällen beim Besuch von Kita, Schule oder Uni und kommen für sämtliche Kosten von Heilbehandlung und Rehabilitation auf. Deshalb gilt auch in der sogenannten Schülerunfallversicherung die Haftungsablösung. Auch zwischen Schüler*innen ist die Haftung untereinander ausgeschlossen, genauso zwischen Lehrern und Schülern oder Erziehern und Kindern in Tageseinrichtungen. Auch in diesen Fällen tritt die UKH als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung in die Haftung für ihre Mitgliedsunternehmen und die dort versicherten Personen ein.

Die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung

Beiträge erscheinen vielen Betrieben als eine Belastung. Wer aber einmal die Hilfe seiner Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse in Anspruch genommen hat, weiß, was er dafür bekommt. Und dies gilt auf vielen Gebieten: ob im Falle eines Arbeitsunfalls, bei Fragen zu Arbeitsschutzmaßnahmen oder sonstigem Beratungsbedarf. Denn wir verstehen uns als Partner unserer Mitglieder!

Sicherheit zahlt sich aus

Und wir bieten noch mehr: Mit unseren umfassenden Präventionsangeboten unterstützen wir die Unternehmen dabei, dass es zu so wenig Unfällen und Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
wie möglich kommt. So sorgen alle Beteiligten auch dafür, dass die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung schon seit vielen Jahren stabil bleiben. Denn Sicherheit zahlt sich aus. Bei den Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung werden nur die echten entstandenen Kosten entsprechend dem Risiko verteilt.

Als gesetzliche Unfallversicherung machen wir keine Gewinne – ganz im Gegensatz zu privaten Versicherungen.

Mit uns sind Sie auf der sicheren Seite!

In vielen privaten Systemen anderer Länder gibt es solch eine Haftungsablösung übrigens nicht. Obwohl Unternehmer auch dort Beiträge an Versicherungen zahlen, können sie von einem Beschäftigten vor Gericht auf Schadensersatz verklagt werden. So haben etwa in Ländern wie den USA börsennotierte Unternehmen erheblich an Wert verloren oder mussten Konkurs anmelden, weil Schadensersatzklagen – zum Beispiel von Asbestopfern – anhängig waren.

Mit allen geeigneten Mitteln

Unser Motto: Reha vor Rente! Nach einem Ein Arbeitsunfall ist ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt.
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Arbeitsunfall
oder einer Berufskrankheit betreuen wir Ihre Beschäftigten umfassend und kompetent – ab der ersten Stunde! Unser Ziel ist es, mit allen Beteiligten einen bestmöglichen und reibungslosen Verlauf der Rehabilitation zu erreichen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell wieder fit und einsatzfähig sind. Wo es notwendig ist, entschädigen wir die Verletzten finanziell und sichern ihre Angehörigen oder Hinterbliebenen ab.

Ob bei der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
oder bei der medizinischen, beruflichen und sozialen Wiedereingliederung: Der Leitsatz „mit allen geeigneten Mitteln“ prägt unsere tägliche Arbeit. Dabei gehen die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung in der Rehabilitation über jene in anderen Sozialversicherungszweigen häufig hinaus.

Ein Grund dafür liegt im Prinzip der Haftungsablösung. Unternehmer müssen keine Schadensersatzansprüche für die Folgen von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
in ihrem Betrieb fürchten. Im Gegenzug entschädigen wir die Versicherten umfassend, dies ist die Voraussetzung für den Ausschluss von Schadensersatzklagen. Und die Erfahrungen zeigen: Wer eine optimale Rehabilitation erhält, kann nach einem Unfall oder einer Erkrankung schneller wieder zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung beitragen. Das rechnet sich – für alle Beteiligten!

Der Haftungsübergang vom Unternehmer auf die Unfallkasse dient dem Betriebsfrieden, verhindert finanzielle Risiken durch Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Arbeitnehmer durch seine berufliche Tätigkeit zuzieht und die entweder in der Berufskrankheiten-Verordnung verzeichnet oder die nach neuen medizinischen Erkenntnissen durch den Beruf verursacht sind.
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Berufskrankheiten
und sorgt insgesamt für Rechtssicherheit: Darum gibt es die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

 

inform Ausgabe 1/2018

Die gesetzliche Unfallversicherung ist die „Haftpflichtversicherung“ für den Unternehmer gegen Schadensersatzansprüche und Klagen bei Versicherungsfällen seiner Beschäftigten.

Autor/Interviewer: Alex Pistauer, E-Mail: a.pistauer@ukh.de