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Datum: Kategorie(n): Versicherungsschutz · Bewegung & Sport · Gesundheit · Hochschule · Sicherheit · Versicherungsschutz · Drucken

So vermeiden Sie Sportunfälle!

Mit die meisten Unfälle Studierender passieren beim Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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Hochschulsport
. Viele Verletzungen entstehen durch falsche Einschätzung der Gefahren, mangelndes Aufwärmen oder ungünstige Übungen. Durch geeignete Präventionsmaßnahmen und den Einsatz qualifizierter Übungsleiterinnen und Übungsleiter können die Unfallrisiken gesenkt werden. Ein spezielles Seminar hilft ihnen, Gefahren einzuschätzen und Risiken zu minimieren.

Die Hochschulausbildung dient vorrangig der akademischen und beruflichen Qualifikation von Studierenden. Neben der intellektuellen Ausbildung ist jedoch auch die kulturelle, soziale und sportliche Förderung der Studierenden eine Aufgabe des Hochschulbetriebs.

Die heutige Hochschulausbildung geht mit einer verstärkt kognitiv-intellektuellen Ausrichtung und vermehrt sitzenden Tätigkeiten einher. Als Ausgleich ist ein ausgefeiltes Sportangebot erforderlich. Ein gut konzipiertes Hochschulsportprogramm kann sich in mehrfacher Hinsicht positiv auswirken: Einerseits können unfallprophylaktische sowie gesundheitsfördernde Aspekte berücksichtigt werden und andererseits wirkt sich ein sportlich attraktives Angebot wettbewerbsfördernd für die jeweilige Hochschule aus. Die Hochschulen bieten daher ein breites Spektrum sportlicher Aktivitäten an, welches sich im Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport, aber auch in leistungsorientierten Sportangeboten niederschlägt. Im Prinzip lassen sich fast alle Sportdisziplinen in den Angeboten der Hochschulen finden.

Unfallschwerpunkt Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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Hochschulsport

Etwa 70 Prozent der Unfallkosten Studierender fallen für die Behandlung von Sportunfällen an und etwa 50 Prozent aller Unfälle von Studierenden (ohne Wegeunfälle) ereignen sich beim Sport. Dieser steht als Unfallschwerpunkt an vorderster Stelle. Damit entfallen ungefähr 70 Prozent der Unfallkosten Studierender auf die Behandlung von Sportunfällen. In der Statistik der Unfallkasse Hessen zum Unfallgeschehen an Hochschulen wird nicht zwischen Sportstudium und Allgemeinem Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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Hochschulsport
unterschieden.

Für geeignete Präventionsmaßnahmen müssen diese beiden Zweige jedoch getrennt bewertet werden. Insbesondere in der Organisation der Sportveranstaltungen bestehen grundlegende Unterschiede, die eine wichtige Rolle bei der Unfallprävention spielen.

Im Folgenden wird nur der Bereich des Allgemeinen Hochschulsports betrachtet.

Organisation des Allgemeinen Hochschulsports

In der Regel ist der Allgemeine Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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Hochschulsport
als Freizeit-, Ausgleichs- oder Breitensport angelegt. Die Qualität und die Quantität der Sportangebote sind sehr heterogen und von der Ausstattung der einzelnen Hochschulstandorte abhängig. Nicht jede Hochschule verfügt über ein sportwissenschaftliches Institut, dessen Mitglieder auch den Allgemeinen Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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Hochschulsport
anbieten können. Der Allgemeine Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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ist also in unterschiedlichen Formen organisiert, und auch die Befähigungen und Kenntnisse der Verantwortlichen sind sehr unterschiedlich. Da diese durch Planung und Organisation Einfluss auf das Angebot und den Ablauf der Sportveranstaltungen haben und somit auch das Unfallgeschehen beeinflussen, sollten sie auch entsprechend befähigt sein.

Die konkrete Durchführung der Hochschulsportangebote wird in der Mehrheit durch freiberuflich tätige Personen realisiert. Diese haben den direkten Kontakt zu den Sporttreibenden. Sie gestalten den Übungsbetrieb und haben Einfluss auf die Nutzung von Sportgeräten. Sie müssen auch für die Umsetzung sicherheitsrelevanter Präventionsmaßnahmen sorgen.

Qualifikation der Übungsleiterinnen und Übungsleiter

Das Spektrum der freiberuflich tätigen Übungsleiter*innen im Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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ist breit gefächert. Es erstreckt sich von ausgebildeten Sportlehrenden über lizenzierte Übungsleiter bis hin zu Studierenden, die ihr Können in ihrer favorisierten Sportdisziplin weitergeben wollen. Vor diesem Hintergrund muss der Hochschulsportverantwortliche gewährleisten, dass ausreichend qualifizierte Personen mit der Leitung betraut werden.

Über die Landessportverbände oder Sportfachverbände erworbene Lizenzen erfordern regelmäßige Fortbildungen zum Erhalt der Lizenzgültigkeit.

Es empfiehlt sich daher bei der Verlängerung von Übungsleiterverträgen eine regelmäßige Kontrolle der Gültigkeit der Lizenz. Erforderlichenfalls muss der Hochschulsportverantwortliche für die Qualifizierung und Weiterbildung der Übungsleitenden sorgen. Diese haben schließlich den direkten Kontakt zu den Teilnehmenden und sollten durch sportartspezifisches Fachwissen, pädagogische Erfahrung und Empathie in der Lage sein, Sportsituationen so einzuschätzen, dass unnötige Gefährdungen vermieden werden.

Sportsicherheitsseminar der UKH

Für Kursleitende ohne Lizenz bietet die Unfallkasse Hessen in Kooperation mit den Hochschulsportverantwortlichen der Hochschule Fulda regelmäßig ein Sportsicherheitsseminar als Qualifizierungsmaßnahme an. Dieses Seminar ist zudem zur Verlängerung der allgemeinen Übungsleiterlizenz geeignet und mit zwölf Lehreinheiten durch den Landessportbund Hessen anerkannt.

Inhalte des Seminars:

Nach einem funktionellen Bewegungstraining unter gesundheitspräventiven Aspekten steht eine Sportart im Fokus, die in der Regel von keinem der Teilnehmenden beherrscht wird (beispielsweise Bogenschießen, Klettern oder Life Kinetik). Dies bietet den Vorteil, dass alle auf Anfängerniveau und somit auf Augenhöhe miteinander umgehen. Im Rahmen dieses Seminarteils werden sportartspezifische Sicherheitsaspekte diskutiert. Zudem können alle Teilnehmenden für ihre eigenen Sportarten Fragen ansprechen.

Fazit

Sicheres und gesundheitsgerechtes Sporttreiben ist eine kollektive Aufgabe aller im Hauptkriterien für den Versicherungsschutz beim Hochschulsport:
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involvierten Akteure. Beginnend mit der fachlich geeigneten Besetzung der Stelle des Verantwortlichen über die qualitätsgesicherte Auswahl der Übungsleiter bis hin zu sportlich leistungsentsprechenden Aufgabenstellungen für die Teilnehmer bedarf es einer permanenten Überprüfung und Optimierung der organisatorischen Rahmenbedingungen im Sinne eines ständigen Verbesserungsprozesses.

 

inform Ausgabe 3/2018

Praktische Übung im Sportsicherheitsseminar. Bild: ©Adobe Stock

Hilfreiche Informationen der UKH zur „Sicherheit im Hochschulsport“

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Autor/Interviewer: Christina Walther, E-Mail: c.walther@ukh.de